04.01.2016 - AIDA-Frust

Hier ist das Lächeln NICHT IMMER zu Hause!
Auswertung einer Frust-Kreuzfahrt mit den vier Großbuchstaben
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04.01.2016

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Nach Silvester hatten wir die Antwort an AIDA fertig gestellt und aufgrund der Verhöhnung im Schreiben von Frau Schimansky (siehe "Ereignisse / Kritik") gleich als 1. Mahnung gekennzeichnet mit Zahlungsziel 20.01.2016. Ich bat meine Frau, mit dem Absenden des Briefes noch bis Freitag zu warten - da hatte ich meine anwaltliche Beratung. Doch sie war der Meinung, dass bis dahin eventuell wieder irgend eine Frist verstrichen ist. Also ging der Brief am 04.01.15 an AIDA raus.

Wir bestätigten Frau Schimansky den Scheckerhalt und teilten ihr mit, dass die Krankenversicherung die Kosten komplett übernommen und auch sehr schnell gezahlt hatte. Ich gehe davon aus, dass AIDA dies ahnte und deshalb die Übernahme der Kosten für das Hospital auf Lanzarote ohne große Gefahr einer notwendigen Zahlung anbieten konnte. Denn sonst wäre ja nicht die Übernahme der Kosten für eine eventuelle Folge-OP bzw. Reha-Kosten so sang- und klanglos unter dem Tisch verschwunden. Da wir inzwischen wussten, dass die Implantate wie auch die angebohrten Knochen gehalten hatten, brauchten wir uns aber darüber nicht weiter aufzuregen - fies finde ich es trotzdem.

Wir forderten, den Reisegutschein in eine Auszahlung umzuwandeln und verwiesen auf die aktuelle Rechtsprechung. Meine Frau betrachtete den Reisegutschein als Verhöhnung (sollte so Frau Z nochmals eine Chance bekommen, sich zu profilieren?) und formulierte noch sinngemäß in das Schreiben, ob Frau Schimansky denn nach diesem Umgang mit Gästen an Bord der Cara noch ernsthaft daran glaube, dass wir noch Interesse an einem Urlaub mit AIDA hätten. Und wir legten nochmals Wert auf die Feststellung, dass der Hauptgrund unserer Forderungen nicht im Unfall selbst liegt (damit muss man immer rechnen, das ist "Lebensrisiko"), sondern in der "Behandlung" von uns durch Frau Z, die praktisch einen sofort Hilfebedürftigen auf die Zeit nach der Reise verwies.
Den Gesundheits-Werbespruch müsste man korrekterweise in "Ihre Gesundheit ist uns völlig egal, solange sie uns etwas kosten könnte." abwandeln, um dem zu entsprechen, was AIDA in unserem Fall praktizierte.

Ausserdem forderten wir nochmals die 50% "entgangene Urlaubsfreude" ab dem 09.11.15, denn diese Zeit bestand ja größtenteils nur noch aus Frustlaub statt Urlaub.

Diese Reisegutscheine - egal von welchem Anbieter (Reederei, Hotel, Airline, ...) - sind in meinen Augen sowieso nur eine ganz fiese Masche, um auf Kosten verärgerter Gäste Kohle zu machen:
Nimmt der Gast den Reisegutschein an, gibt es zwei Varianten:
  1. Er muss innerhalb der Gültigkeitsdauer eine neue Reise buchen, auf deren Preis dann der Reisegutschein angerechnet wird. Damit erzielt der Reiseveranstalter einen höheren Umsatz. Und das mit einem verärgerten Kunden.
  2. Lässt der Gast den Gutschein verfallen, hat der Reiseanbieter auf alle Fälle keine Nassen gemacht, sondern sich die ansonsten notwendige Auszahlung gespart.

Somit möchte ich als Quintessenz formulieren, dass verärgerte Gäste, die Reisegutscheine akzeptieren, immer eine Freude für die Reiseveranstalter sind!
Copyright by Jens Wahl, 2016 - 2018. Veröffentlicht am 25.01.2016. Letzte Änderung am 14.07.2018
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