08.01.2016 - AIDA-Frust

Hier ist das Lächeln NICHT IMMER zu Hause!
Auswertung einer Frust-Kreuzfahrt mit den vier Großbuchstaben
Direkt zum Seiteninhalt

08.01.2016

Kontakte
Am 08.01.2016 nutzte ich die Möglichkeit einer anwaltlichen Beratung per Telefon. Die Aussagen des Rechtsanwaltes waren folgende:

  1. Schmerzensgeld kann man einklagen. Allerdings gibt es keinen Anhaltspunkt dafür, welche Höhe die Gerichte für angemessen halten: Gericht 1 entscheidet auf 0,-, Gericht 2 auf 200,- und Gericht 3 auf 500,- in der gleichen Sache! Unsere Reise-Rechtsschutzversicherung würde die Kosten einer solchen Klage gegen AIDA übernehmen. Dies lehnte ich erst einmal ab, eine aussergerichtliche Einigung ziehen wir immer vor.
  2. Wird das Schmerzensgeld als Reisegutschein angeboten und kann/will der Gast diesen nicht akzeptieren, muss man eine Auszahlung verlangen. Diese steht dem Gast gesetzlich zu. Trotzdem muss man in 90% aller solcher Fälle klagen, damit der Reisegutschein in eine Auszahlung umgewandelt wird.
  3. Mit der Forderung auf 50% "entgangene Urlaubsfreude" für die Tage nach dem "großen Auftritt" von Frau Z haben wir etwas gefordert, das uns nicht zusteht. Dies gilt nämlich nur für Sachmängel, nicht für ein "Niedermachen" usw. Für letzteres gibt es keine Regelungen.

Mit diesem Wissen zu Punkt 3 im Hinterkopf verspüren wir jetzt schon eine ganz tolle Vorfreude auf jeden noch kommenden Urlaub, egal mit welchem Reiseveranstalter: Im Endeffekt muss man als Gast noch Danke sagen, wenn der Mitarbeiter des Reiseveranstalters endlich fertig ist mit dem "Abbürsten".
Und weshalb gibt es kein Gesetz, das dem Reiseveranstalter vorschreibt, neben einem Reisegutschein immer eine Auszahlung als Alternative anbieten zu müssen? Dies würde vieles vereinfachen.
Copyright by Jens Wahl, 2016 - 2018. Veröffentlicht am 25.01.2016. Letzte Änderung am 14.07.2018
Die Webseiten wurden unter Nutzung von "WebSiteX5" erstellt", supported by "Erweiterungen für WebSiteX5"
Zurück zum Seiteninhalt