Neue Erkenntnisse - AIDA-Frust

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Auswertung einer Frust-Kreuzfahrt mit den vier Großbuchstaben
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Neue Erkenntnisse

Eigentlich war ich der Meinung, mit der Veröffentlichung meines Romanes „Die Kostenvermeidungsdirektive“ mental mit den Vorfällen auf der Cara abgeschlossen zu haben. Doch es kam anders: Am 27.06.2017 erhielt ich abends eine E-Mail, worin sich eine ehemalige AIDA-Mitarbeiterin (die damalige Tourmanagerin) darüber beschwerte, dass ihr Name in den beiden eBooks für die Person verwendet wurde, die uns am 09.11.2015 vor der Rezeption so niedermachte. Sie aber habe nie mit uns gesprochen, war die Aussage in ihrer E-Mail. In der Mail war noch ein Bewerbungsfoto der Dame enthalten. Die Haare damals waren dunkel, auf dem Foto rötlich - färben geht immer. Und die Rezeptionistin hatte diese Mitarbeiterin mit dem gleichen, relativ seltenen, Vornamen zu uns gerufen wie den, den diese Dame trägt.
Da ich mich aber wegen der Aufregung und des Frustes nicht mehr an das Gesicht der sich voll daneben benehmenden AIDA-Mitarbeiterin erinnern kann, habe ich um des lieben Friedens willen den beanstandeten Namen entfernt und durch „Frau X“ ersetzt. Wie der korrekte Name der uns herunterputzenden, nun unbekannten AIDA-Mitarbeiterin, lautet, ist nebensächlich - ich habe sie „Frau Z“ genannt.
Frau X hatte ich gebeten, herauszufinden, wie der Name der wirklichen Akteurin lautet. Denn so viele Mitarbeiterinnen mit diesem Vornamen dürfte es nicht an Bord gegeben haben. Doch dies wurde abgelehnt, da sie nicht mehr bei AIDA arbeitet.

Wenige Tage später erhielt ich eine E-Mail von der (ebenfalls ehemaligen) AIDA-Mitarbeiterin, die uns im November 2015 auf dem Crash-Ausflug als Scout begleitet hatte. Auch diese bat darum, ihren Namen unkenntlich zu machen. Es ist irgendwie komisch: Da sind alle dabei, wenn es darum geht, anderen den Urlaub zu verderben. Und hinterher will keiner dazu stehen! Eigentlich war ich über dieses Verhalten so verärgert, dass ich richtig Lust hatte, es auf eine „nicht einvernehmliche Lösung“ ankommen zu lassen. Doch was habe ich davon? Wenn es hoch kommt, ein Schuldeingeständnis. Und was nutzt uns das? Von dem Geld, das dann irgendein Rechtsanwalt kassiert, fahren wir lieber noch ein paar Mal in den Urlaub.
Wobei ich mich inzwischen aufgrund neuer Kenntnisse (basierend auf den oben erwähnten E-Mails) auch korrigieren muss: Ich muss einen Teil der AIDA zugewiesenen Schuld zurücknehmen, da die Hauptursache für eine sich dann aneinander reihende Kette von Missverständnissen nach Aussage der damaligen Tourmanagerin, Frau X, im Verhalten des Scouts, Frau Y, lag. Das konnte ich aber auf dem Schiff und auch beim Schreiben der eBooks und dieser Webseiten noch nicht wissen. Aus diesem Grund habe ich die Schilderung der Abläufe erst einmal gelassen, wie diese waren (nur die Namen wurden unkenntlich gemacht). Hier wird das geschildert, wie es aus unserer Sicht damals ablief und was wir uns dabei gedacht hatten.

Im folgenden schildere ich den mir neuen Kenntnisstand:
Mit mehreren E-Mails, die ich alle Ende Juni / Anfang Juli von der damaligen Tourmanagerin, Frau X, und dem damaligen Scout, Frau Y, erhielt, stellt sich einiges anders dar: AIDA hat nicht mehr ganz so viel Schuld, sondern die Ursache für das Nichtreagieren der Tourmanagerin war, dass diese nichts vom Unfall während des Landausfluges wusste (Zitat):
“... Wie auch immer meine ich mich aber zu erinnern, dass meine Scout die Situation leider nicht als so gefährlich eingeschätzt hatte und mir auch deshalb nicht direkt an dem Tag davon berichtete. Sonst sprechen wir tatsächlich direkt nach dem Ausflug am selben Tag über Unfälle oder Vorfälle.
Ich denke im Nachhinein und mit allen Fakten muss man einfach sagen, dass vieles total daneben gegangen ist und vor allem Missverständnisse von beiden Seiten aufgetreten sind. ...“ (Zitatende).

Als Frau Y während des Teide-Ausfluges mit uns gesprochen und versprochen hatte, (nochmals) mit ihrer Vorgesetzten (Frau X) darüber zu sprechen, war letztere also noch gar nicht darüber informiert gewesen, wovon wir aber ausgegangen waren. Wenn ein Scout einen solchen Vorfall mit einer Vorgeschädigten als „nicht weiter gefährlich“ einstuft und einfach nicht meldet, dann kann einerseits AIDA gar nicht darauf reagieren. Andererseits zeugt dies von sehr wenig Sensibilität gegenüber den Gästen und völliger Verantwortungslosigkeit des Scouts! Denn selbst die während des Ausfluges im Bus rechts vor uns sitzende Dame berichtete am Tag nach dem Vorfall, das sie Schmerzen verspührt hatte. In meinen Augen war dies eine eindeutige Pflichtverletzung durch Frau Y. Wir hatten Frau Y vor Antritt der Fahrt auf den gesundheitlichen Zustand meiner Frau hingewiesen. Nach dem Unfall sagte meine Frau zu ihr, dass sie starke Schmerzen habe und nicht wisse, ob alles gehalten hat. Wenn man dann noch meint, das alles sei "nicht so gefährlich", dann muss man eigentlich von einem vorsätzlichen Handeln ausgehen. Zumal ja normalerweise Unfälle und Vorfälle am Abend des gleichen Tages besprochen werden - da gab Frau Y der Tour Managerin wohl nicht einmal einen kleinen Hinweis auf die Ereignisse.
Ein Zitat aus der E-Mail von Frau Y: "... Ich wollte Ihnen nie etwas böses, sondern es tat mir ja auch sehr leid, dass sich Ihre Frau bei meinem Ausflug, der ja eigentlich ein schönes Ereignis sein soll, verletzte!!..." Etwas Gutes hat sie uns aber auch nicht gewollt mit ihrem Handeln.

So schnell hatte Frau Y nach unserem Gespräch während des Teide-Ausfluges aber wohl doch nicht mit Frau X gesprochen: Erst am zweiten Tag nach dem Teide-Ausflug kam ein Gesprächsangebot. Dieses war für uns dann der Versuch gewesen, unsere vortäglichen Aktivitäten mit dem Einholen von Unterschriften zu unterbinden. Ein Mißverständnis unsererseits, das uns den Rest des Urlaubes total versaute - danke, Frau Y! Und auch der Ärger bis dahin hätte uns erspart bleiben können, wenn Frau Y am gleichen Abend ihrer Vorgesetzten vom Vorfall berichtet hätte.
Trotzdem bleiben gegenüber AIDA Vorwürfe weiter bestehen: Das „Abbürsten“ durch Frau Z war überhaupt nicht notwendig. Dazu kommen fehlende Kommunikationsfähigkeit durch Frau Z und die Rezeptionistin (weshalb erhielten wir die „Anlage zur Gästemeldung“ nicht schon am ersten Tag, weshalb wurde uns nicht einiges in Ruhe erklärt?). Und wenn jemand an der Rezeption über Schmerzen wegen eines Unfalles während eines Landausfluges berichtet, dann hätte die Rezeptionistin doch mal bei der Tour Managerin nachfragen können, weshalb sich diese nicht darum kümmert! Teamwork war hier wohl fehl am Platz.
Die nachträgliche Verhöhnung durch das Schreiben von Frau Schimansky war ebenfalls völlig unangebracht. Besser wäre es gewesen, wenn sie uns erklärt hätte, weshalb es zu den ganzen „Verwicklungen“ gekommen war.
Den Vorwurf gegenüber AIDA, sich gegenteilig zu den Werbeaussagen bezüglich der Gesundheit der Gäste zu verhalten, muss ich teilweise entkräften - dank Frau Y hatte AIDA keine direkte Chance, zu reagieren. Doch die Reaktion der Rezeptionistin am ersten Tag nach dem Unfall spricht Bände: Obwohl dieser durch unsere Aussage bekannt war, dass es auf dem Ausflug einen Vorfall gegeben hatte, blieb es dabei, dass die Geschädigte die Arztkosten übernehmen solle - wo bleibt da das im deutschen Recht geltende Verursacherprinzip? Auch im Nachhinein erfolgte uns gegenüber keine Zusicherung für die Übernahme der Kosten für eine eventuelle Folge-OP und/oder Reha.

Ja, und irgendwie bleiben im Endeffekt nur wir die Deppen: Wir haben dafür gezahlt, dass uns mehr als die Hälfte des Urlaubes versaut wurde durch das Fehlverhalten von Frau Y und den "Auftritt" von Frau Z. Eine nachträgliche Entschuldigung von Frau Y ersetzt uns den entgangenen Erholungseffekt und den vielen Ärger auch nicht mehr. Trotz der neuen Erkenntnisse bleibt ein ziemlicher Knacks zurück, was das Vertrauen in AIDA betrifft.
Copyright by Jens Wahl, 2016 - 2017. Veröffentlicht am 25.01.2016. Letzte Änderung am 03.10.2017
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